Der Tier-Blog

Meine persönliche Meinung rund um´s Thema Hunde & Katzen.

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Von Bianca Wolff

Katzen-Vagabunden füttern - ja oder nein?

Plötzlich taucht jeden Abend eine Katze im Garten auf. Ob sie kein zu Hause hat? Oder Hunger? Lieber mal was zu fressen hinstellen, für die Arme!

So, oder so ähnlich fangen die Geschichten an, wie ein Katzenfreund zu einer „neuen“ Katze gekommen ist. Leider haben diese Geschichten oftmals auch einen Haken.

Vom Stubentiger zum Vagabund auf 4 Pfoten

Manche Katzen sind wahre Vagabunden und haben gleich mehrere „Zuhause“,  denn schließlich gibt es überall etwas zu fressen und sogar Streicheleinheiten.  

Die Vorwitzigen unter den Wanderburschen sind sogar so dreist und machen es sich im neuen Haus oder Wohnung so richtig bequem  – und verschwinden dann wieder für ein paar Tage – Der Vagabund in ihnen ruft  😉 .

Aus der Sicht des „untreuen“ Stubentigers, geht es ihm richtig gut, denn er frisst sich clever von einem Hausbesuch zum nächsten durch. 

Die meisten Katzenliebhaber machen sich in ihrer Freude über den neuen Bewohner aber leider oft zu wenig Gedanken darüber, woher die Katze denn auf einmal gekommen ist und welche Geschichte möglicherweise dahinter steht.

Irgendwo könnte ein Besitzer seinen Haustiger vermissen, oder gar nicht wissen, dass seine Katze „fremdgeht“.

Immer wieder lese ich im Park oder Supermarkt verzweifelte Suchmeldungen, oder immer häufiger auch in den sozialen Medien, wie Facebook. 

Auch Katzen brauchen eine ausgewogene und artgerechte Ernährung

Schwierig wird es dann, wenn die Katze irgendein Futter hingestellt bekommt.

Die meisten Menschen – und dazu gehören auch die Katzenfreunde – wissen oft noch viel zu wenig über artgerechte Katzenernährung und lassen sich daher von falschen Testurteilen oder Gütesiegeln leicht täuschen.

Zu dieser Unwissenheit kommt dann noch ein weiterer Aspekt hinzu. Der wohlwollende Fütterer weiß gar nicht, ob die Katze möglicherweise krank ist, oder eine Unverträglichkeit hat. Dieses Phänomen findet sich auch immer häufiger bei Tieren, ähnlich wie beim Menschen.

So erscheint aus Sicht des fremden Futter-Spenders im ersten Moment das billigste Futter für eine fremde Katze dann auch oftmals ausreichend – nicht wissend um die möglichen Folgen.

Stubentiger sind genetisch immer noch Tiger

Katzen sind zu etwa 98 % Fleischfresser. Auf Grund fehlender oder irreführender Werbeaufschriften wissen die wenigsten Tierbesitzer, dass in handelsüblichem Futter nur gerade mal maximal 4 % Fleisch enthalten ist – 96 % (!!!) sind lediglich Füllstoffe, die leider zudem auch noch von schlechter Qualität sind. Gelee, Soße (was die meisten Katzen am liebsten mögen, jedoch völlig ungesund ist), viel zu viel Getreide und Gemüse – ganz zu schweigen von den vielen  synthetischen Ersatz- und Zusatzstoffen. Manchmal sogar Zucker oder Aspartam.

Ein Eldorado für jeden Chemielaboranten.

Maine Coon

Augen auf beim Futterkauf

Die berühmte Mund-zu-Mund Werbung gilt hier schon lange nicht mehr. Die Werbe-Etats der Tiernahrungsindustrie haben mittlerweile schwindelerregende Summen angenommen – und gaukeln mit schicken Hochglanzbildern und cleveren Werbekampagnen im Kopf der Tierfreunde eine völlig falsche Vorstellung von artgerechter Nahrung vor.

Katzen würden diese Nahrung niemals kaufen – Sie würden Mäuse jagen. Doch leider sind sie eben nicht der Käufer der Nahrung. Die Mogelpackungen wären längst aufgeflogen und vom Markt genommen.

Hungrig – trotz Futter

Ein oft unbekanntes Problem: Die Katzen haben trotz scheinbar mengenmäßig ausreichender Fütterung Hunger . Da die Inhaltsstoffe schlecht oder gar nicht für den Katzenorganismus verfügbar sind, und das Futter eben nur überwiegend Füllstoffe enthält, sind die Katzen für Futter vom Nachbarn empfänglich. Viele Katzen sind zudem „Stubentiger“ und haben sogar verlernt, Mäuse zu fangen. Wenn sie dann mal die Möglichkeit haben auf Wanderschaft gehen, müssen sie daher vor fremden Haustüren tingeln.

Mögliche Folgen minderwertiger Nahrung

Die Nachteile an minderwertigem Futter können dramatisch sein:

Nierenerkrankungen, Diabetes, Bauchspeichdrüsenerkrankungen, Allergien, Mundgeruch, Durchfall, Erbrechen, Übergewicht, und noch einiges mehr – die Liste der Krankheiten wird leider immer länger und bereits ca. 80 % der Hunde und Katzen sind schon von diesen Symptomen betroffen.

Oftmals sieht und weiß der Teilzeit-Fütterer das alles nicht, denn die fremde Katze besucht ihn ja nur ab und zu und ist dann wieder verschwunden. Bis zum nächsten „Dosenöffner“.

Am Ende bezahlt der eigentliche Katzenbesitzer horrende Rechnungen bei seinem Tierarzt für Medikamente oder sogar OPs.

Der liebgemeinte Nachbarsnack kann sich daher auf Dauer sehr ungünstig auf die Tiergesundheit der Katze auswirken.

Meine daher:

Bevor du die nächste fremde Katze „anfütterst“ – 

  • Erkundige dich in der Nachbarschaft, ob jemand seine Katze vermisst.
  • Bespreche dann mit dem Besitzer, ob es Unverträglichkeiten gibt und inwieweit er mit einer Zufütterung deinerseits einverstanden ist.
  • Achte dabei auf ein hochwertiges Futter mit einem Fleischanteil von über 85 % und einer offenen Deklaration. Üblicherweise bekommst du so ein artgerechtes Katzen-Futter eben nicht im Supermarkt – und selbst in ausgesuchten Tiergeschäften sucht man diese Qualität oft noch vergebens!

Möchtest du deiner oder einer fremden Katze gern etwas Gutes tun?

Gern biete ich dir kostenlos eine umfassende Ernährungsberatung mit vielen wichtigen  Hintergrundinformationen. Zusätzlich überreiche ich auch gerne ein kostenloses Testessen für deine Katze.

Informiere dich ganz einfach, was du zum Einstieg in die Welt der gesunden Katzennahrung wissen solltest  – dein Stubentiger und Vagabund wird es dir von Herzen danken – mit einem langen und gesunden Leben!

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